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Außerdem Hundesport:

FUN-Gility, Agility, Hoopers, Dogdance, Longieren, Suchen und Schnüffeln und auch Rally-Obedience an!

  

 

 

 

 

Was ist Dogdancing oder heißt es Heelwork to Music?

Foto: Ulrike Bauck
Foto: Ulrike Bauck

Unterordnung mit Musik..... aber diese Antwort ist zu einfach!

 

Im Jahr 1989 zeigte zum ersten Mal Dawn Jecs mit ihrem Golden Retriever in Amerika Unterordnungstechniken mit Musik im Hintergrund. Sie nannte es Freestyle Handling. Ein neuer Sport war geboren. Fast zur selben Zeit (1990) zeigte Mary Ray in England Unterordnungsübungen, eigentlich überwiegend Fußarbeit, ebenfalls mit Musik. Es war eine Idee von John Gilbert (er war einer der ersten Agility-Sportler) Kunststücke mit einzubauen. Mary hat seitdem jedes Jahr auf der Crufts eine Vorführung in Heelwork to Music gezeigt. In England gibt es bei Wettkämpfen hierfür drei Klassen.

In der Schweiz war es Angela Schmid, die 1997 die Initiative ergriff. Sie flog nach England zu Mary Ray um diese Art der Arbeit mit dem Hund kennenzulernen. In der Schweiz gibt es inzwischen ein Reglement und 1999 fand das erste offizielle schweizer Turnier statt.

Manuela Nassek brachte diese neue Sportart nach Österreich. Sie lud 1998 John Gilbert für Seminare ein. Auch ihr, so wie vorher Mary, half er tolle Vorführungen für Hundeschauen, z.B. in Tulln einzustudieren.

Heute gibt es bereits in etlichen Ländern Turniere für diese Sportart, aber in Deutschland ist das noch alles sehr neu und bislang gibt es noch nicht mal ein gültiges Reglement. Aber auch in Deutschland sind viele inzwischen sehr aktiv in Sachen „Tanz mit dem Hund“. So gab es in Stuttgart die erste Richterin für Dogdancing und Heelwork to Music, Monika Beck. Sie hatte eine aktive Gruppe von Begeisterten zusammengestellt, die bereits auf der Heimtiermesse Animal in Stuttgart im Dezember 2000 diesen neuen Sport vorgestellt haben.

Foto: Sabine Hörmann
Foto: Sabine Hörmann

Natürlich auch Nicole Weber aus Flörsheim, die schon im Oktober 1999 auf der Agility-WM in Dortmund mit ihrem Border Collie eine Kür vorstellte und inzwischen Seminare abhält. Außerdem noch einige andere, die versuchen diesen Sport bekannt zu machen.

Dogdancing (Freestyle Obedience) und auch Heelwork to Music ist Harmonie zwischen Hund und Hundeführer. Man sieht einen Hund, der sich zur Musik bewegt. Man erkennt das Band, das zwischen Hund und Hundeführer benötigt wird, damit man diese Vorführungen überhaupt realisieren kann.

Foto: Sabine Hörmann
Foto: Sabine Hörmann

Körpersprache, Signale, verbale Hilfen und Vertrauen ineinander sind von bedeutender Wichtigkeit. Jedes Team ist frei in seinen gezeigten Übungen. Es ist fantastisch zu sehen, wie die einstudierten Routinen zur Musik passen und auf das jeweilige Team abgestimmt ist. Die Kür kann artistische Kunstücke beinhalten und zeigt mit welcher Genauigkeit und Eleganz sich ein gut trainierter Hund zur Musik bewegen kann.er Unterschied zwischen Dogdancing und Heelwork to Music ist in den ausländischen Reglements erklärt. Beim Dogdancing oder Freestyle Obedience kann man mit größerem Abstand zwischen Hund und Hundeführer arbeiten. Beim Heelwork to Music sollte der Abstand zum Hund nicht mehr als ca. 1 m betragen. Zur Zeit gibt es in Deutschland einige inoffizielle Turniere, die noch nicht „so groß“ sind, wie im Ausland. Wie das Reglement später in Deutschland sein wird, steht noch nicht fest.